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Unvergessliche Momente auf dem Jakobsweg - 11 Tage

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Termin:
13.04.2024 - 23.04.2024

Bereits im Mittelalter pilgerten die Menschen nach Santiago de Compostela zum Grab des Apostels Jakobus, das im 9. Jh. entdeckt wurde. An der Grabstätte wurde eine Kirche errichtet, um die herum sich die Stadt gründete. Der Weg bis in den äußersten Westen Spaniens war mühsam und dauerte oft über Monate. Viele der Pilger kamen aus Frankreich. Daher nennt sich eine der Routen auch der Französische Weg - camino francés. Sie machten sich auf den beschwerlichen und damals auch gefährlichen Weg durch den Norden Spaniens. Zur Versorgung der Pilger wurden Herbergen und Hospitäler errichtet, Steinbrücken führten über reißende Gewässer. Nach dem Erreichen des Pilgerziels Santiago de Compostela berührte jeder Pilger als Dank zuerst mit der Stirn die Säule des Jakobus - auch heute noch! Einfache bis mittelschwere Wanderungen ca. 10 km pro Tag mit der Möglichkeit, einzelne Etappen per Bus abzukürzen. Der Wanderweg verläuft überwiegend auf gut begehbaren und markierten Wald- und Feldwegen oder abgelegenen Nebenstraßen.

1. Tag. Anreise Raum Tours:

Fahrt nach Tours zur Zwischenübernachtung auf Ihrem Weg nach Spanien. Die Stadt Tours liegt an beiden Seiten der Loire und ist Sitz eines Erzbischofs und einer Universität. Im 4. Jh. kam Tours durch die Predigten des hl. Martin zu großer kirchlicher Bedeutung. Die Altstadt rund um die Place Plumereau wurde liebevoll restauriert. Eines der schönsten Häuser ist das um 1510 erbaute Hotel Gouin. Die Kathedrale St-Gatien beeindruckt mit prachtvollen Glasgemälden aus dem 13. Jh.

2. Tag, Tours - Pamplona:

Vorbei an Bordeaux, dem Zentrum der frz. Weinindustrie fahren Sie mit einem Zwischenstopp in St. Jean Pied de Port nach Pamplona. St. Jean ist ein baskischer Ort auf der franz. Seite der Pyrenäen und der Startpunkt unzähliger Pilger auf dem Weg nach Santiago. Angekommen in Pamplona haben Sie die Möglichkeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

3. Tag, Pamplona - Burgos (Wanderung ca. 10 km):

Heute startet unsere Wanderung bei Alto del Perdón über den Sierra del Perdón (Berg der Läuterung). Hier steht eine oft fotografierte Skulptur eines Pilgerzuges. In Muruzábal führt der Jakobsweg durch prächtige Mohnfelder ins Dorf hinein und an zwei gut erhaltenen Palästen vorbei. Im Ort selbst steht eine Schnitzfigur des heiligen Jakobs. Nach der Durchquerung des Ortes Obanos, wo jährlich im August Mysterienspiele aufgeführt werden, führt der Jakobsweg nach Puente la Reina (baskisch Gares), einem etwa 3.000 Einwohner zählenden Ort. Hier stößt der aragonesische Jakobsweg zum navarresischen Jakobsweg (also dem Camino Francés) hinzu. Gemeinsam überqueren beide Jakobswege den Fluss Arga über die Brücke Puente la Reina. Diese Brücke wurde im 11. Jahrhundert erbaut, und seit dieser Zeit konzentrierte sich der Pilgerstrom auf der Puente la Reina. In der Folge wuchs der Ort, er bekam bald Stadtrechte und kurz darauf auch ein Templer-Kloster, das später an die Johanniter überging. Anschließend bringt Ihr Bus Sie zum Weinbrunnen von Irache, über Logrono und Santo Domingo de la Calzada, den Ort des Hühnermirakels, nach Burgos.

4. Tag, Burgos - Leon (Wanderung ca. 10 km):

Bevor Sie nach Leon weiterreisen, besichtigen Sie mit einem örtlichen Guide die Kathedrale von Burgos. Anschließend Wanderung von Rabe de las Calzadas nach Hornillos del Camino. In Rabé de las Calzdadas lohnt sich ein Blick in die Kirche Santa Marina mit dem historischen Portal aus dem 13. Jahrhundert. Etwa 25 Kilometer westlich von Burgos liegt Hornillos del Camino mit seinen knapp 70 Einwohnern. Der Ort wurde einst "Forniellos“ genannt, zu deutsch "Öfchen“, was sich auf die im 9. Jahrhundert betriebenen Ziegel- und Kalkbrennöfen bezog. 1936 wurden westgotische Gräber mit Keramik und Edelmetallen als Grabbeigabe entdeckt. Danach fahren Sie über Fromista und Sahagun nach Leon.

5. Tag, Leon - Ponferrada (Wanderung ca. 10 km):

Bei einer Stadtführung in Leon sehen Sie die Basilika San Isidoro und die Kathedrale, das Wahrzeichen der Stadt. Über Astorga gelangen Sie nach Rabanal. Hier startet die Tageswanderung nach Manjarin über das Cruz del Ferro. Dieses war schon sehr lange aufgrund seiner Lage direkt vor dem Übergang über den Monte Irago, dem Puerto de Foncebadón, von großer Bedeutung für den Jakobsweg. Hier gibt es zahlreiche mittelalterliche Hospize und die Kirche der heiligen Maria Magdalena. Grund für den plötzlichen Wandel in eine Geisterstadt war die Landflucht Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Leser des Buches "Auf dem Jakobsweg“ von Paulo Coelho kennen diesen Ort vielleicht aus dessen Roman: vor der Kulisse Foncebadóns findet der Kampf des Ich-Erzählers mit einem schwarzen Hund statt, der das Böse symbolisiert. Dank des Jakobswegs ist der Ort allerdings nicht ganz ausgestorben, so bevölkern Pilger, die in der Herberge unterkommen können diese einstige Geisterstadt. Die Ruinen der Salvador-Kirche kann man dann beim Verlassen des Ortes in Richtung Cruz de Ferro betrachten, bevor man das auf einem Baumstamm montierte Eisenkreuz erreicht. Das Kreuz steht auf dem höchsten Punkt des spanischen Jakobswegs am Monte Irago auf 1.500 Metern. Der Steinhaufen, in dem das Kreuz steht, wird von Pilgern stetig vergrößert. Über die Herkunft dieses Brauchs gibt es mehrere Geschichten: In den 1950er Jahren soll der jetzige Steinhaufen einfach so aufgeschüttet worden sein, damit der Ort Manjarin besser für Bustouristen erreichbar wurde. Der ursprüngliche Haufen, der eine römischen Gottheit ehrte, befindet sich abseits der Straße. Aber auch die Kelten nutzten Wegkreuze als Kultstätte, sodass es möglicherweise noch mehrere Steinhaufen gegeben haben könnte. Ein Brauch hat sich jedoch bis heute unter den Pilgern gehalten: Das Ablegen eines mitgebrachten Steins symbolisiert die Sünden, die man hinter sich lässt. Einige Pilger hinterlassen gar persönliche Gegenstände und Briefe an der Stelle. Hat man sich um seine "Laster“ entledigt, kann es nach Manjarin weitergehen. Auch dieser Ort ist sehr klein und fast verlassen, zumindest ist es eine sehr verfallene Ortschaft. Aber auch schon in der Vergangenheit hat es nie mehr als eine Handvoll Einwohner gegeben. Der Ort, der 1180 erstmals erwähnt wurde, zählte schon 1561 nur vier Haushalte. Einzige heutige Bewohner sind wohl die Betreiber der in den 1990er Jahren gebauten Pilgerherberge, die mit einer Fahne der Tempelritter beflaggt ist.

6. Tag, Ponferrada - Santiago de Compostela (Wanderung ca. 10 km):

Über Villafranca del Bierzo, dem O Cebreiro Pass, Sarria und Melide geht es im Bus bis San Marcos. Ab dem Monte de Gozo (Berg der Freude) gehen Sie die letzten 10 km bis zur Kathedrale in Santiago mit dem Grab des Apostels Jakobus. Über Santa Irene, einem Weiler am Jakobsweg mit einer kleinen Kapelle aus dem 18. Jahrhundert geht es nach Amenal und Lavacolla. Hier mussten sich die Pilger früher reinigen, bevor sie nach Santiago einzogen. Der Ort liegt in direkter Nachbarschaft zum Flughafen von Santiago. San Marcos ist der letzte Ort bevor man Santiago de Compostela erreicht. Die Kathedrale ist bereits von hier zu sehen. Früher gingen die Pilger von hier an barfuss, mit dem Pferd an der Leine, die letzten Kilometer. Heute ist der Brauch weitestgehend unbekannt, es ist aber ein guter Tipp, um geistig von der langen Wanderung Abschied zu nehmen und die letzten Schritte bewusst wahrzunehmen. Sehenswert ist hier das Denkmal am Monte do Gozo, welches an den Besuch von Papst Johannes Paul II. erinnert (1982). Abends Möglichkeit des Besuchs der Pilgermesse.

7. Tag, Santiago de Compostela - Oviedo/Gijon (Wanderung ca. 4 km):

Am Vormittag werden Sie bereits von Ihrem Reiseleiter erwartet. Nach einer Stadtführung beginnt die Rückreise. Aber zuerst fahren Sie zum Kap Finisterre. Hier starten Sie die letzten 4 km als Wanderung zum Kilometerstein 0,0 am Leuchtturm. Dann führt die Busfahrt weiter in Richtung Gijon entlang der Costa Verde (grüne Küste).

8. Tag, Oviedo/Gijon - Lourdes:

Auf ihrem Weg nach Lourdes fahren Sie an Santander und Bilbao im spanischen Baskenland vorbei. Ankunft am Nachmittag in Lourdes. Erkunden Sie den Wallfahrtsort auf eigene Faust.

9. Tag, Lourdes:

Ganztags haben Sie die Möglichkeit die außergewöhnliche Atmosphäre dieses weltbekannten Pilgerortes kennen zu lernen. Besuchen Sie in Eigenregie die Gedenkstätten der heiligen Bernadette. Die Bäder der Gnadenquellen haben sonntags von 14h30 bis 16 Uhr geöffnet. Abends um 21 Uhr ist die gemeinsame Teilnahme an der Lichterprozession möglich.

10. Tag, Lourdes - Nevers:

Vorbei an Toulouse und Clermont-Ferrand führt ihre Reise nach Nevers. Hier lebte die hl. Bernadette bis zu ihrem Tod im Jahre 1879. Sie starb im jungen Alter von nur 35 Jahren. Ihr unversehrter Leichnam liegt in einem Glassarg im Espace Bernadette.

11. Tag, Heimreise:

Nach erlebnisreichen Tagen treten Sie die Heimreise an.

 

Veranstalter: Nimstal-Reisen GmbH & Co. KG, Hauptstr. 4, 54636 Schleid

  • Fahrt im modernen 5-Sterne-Reisebus
  • 10 x Übernachtung mit Halbpension in ***/**** Hotels
  • 10 x Halbpension als 3-Gang-Abendessen oder Buffet
  • Mit deutscher zertifizierter Pilgerbegleitung bei der ganzen Reise
  • 1 x 1,5 Std. Führung in der Kathedrale in Burgos
  • 1 x 3,5 Std. Stadtführung Leon
  • 1 x 3 Std. Stadtführung Santiago de Compostela
  • Inkl. Ortstaxe
  • Kostenfreie Haustürabholung, bei Zustieg an einem Sammelpunkt 40,-€ Rabatt

13.04.2024 - 23.04.2024 | 11 Tage

Mehrere Hotels während der Reise

  • Doppelzimmer pro Person
    1549,00 €
  • Einzelzimmer pro Person
    1899,00 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Lebach - Am Bahnhof
    -40,00 €

Ihre Urlaubsreise beginnt und endet an Ihrer Haustür, wir holen Sie ab. Das bedeutet für Sie: kein Koffertragen mehr, Hin- und Rücktransfer zum/vom Reisebus, Vermeidung von langen Ladezeiten und mehr Zeit am Urlaubsort. Der Zubringerdienst erfolgt mit Mietwagen, Taxen oder Kleinbussen (auch Fremdfirmen) und bringt Sie zum Hauptbus. Es können auch mehrere Haustürabholungen in einem Fahrzeug zusammengelegt werden.

Bei Einstieg an einem Zustiegsort gibt es einen Rabatt von 40 € pro Person.

Saarland

  • Lebach, am Bahnhof
  • Merzig, Parkplatz Stadthalle
  • Neunkirchen, Parkplatz Stadtbad "Die Lakai"
  • Saarbrücken, Q-Park Dudweilerstraße 96
  • Saarlouis, Park und Ride Parkplatz Stadtgartenhalle
  • Völklingen, McDonald´s Saarwiesenstraße 11


Keine Zustiegsmöglichkeiten und Haustürabholung in Rheinland-Pfalz.

Kostenfreie Stornofrist bis 56 Tage vor der Reise.

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